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Neujahrsskispringen

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Neujahrsskispringen

Im Skistadion von Garmisch-Partenkirchen findet jedes Jahr am 01.Januar das Neujahrsskispringen im Rahmen der 4-Schanzen-Tournee statt.
Diese wird auch als die Königsklasse des Wintersports bezeichnet.
Die drei weiteren Springen finden bei den Tourneepartnern in Oberstdorf, Innsbruck und Bischofshofen statt.
Die Veranstaltung wird vom Skiclub Partenkirchen ausgetragen.
 
Gesprungen wird von der im Jahr 2007 fertiggestellten neuen K 125 Olympia Sprungschanze in freitragender Stahlverbundkonstruktion.
55 Meter Höhe, 203 Meter Anlauf, 490 Tonnen Stahltragewerk und 260 Tonnen Ausbaugewicht zeigen die Dimensionen dieser Schanze, die sich durch ihre schwebende Konstruktion hervorragend in das Landschaftsbild einpasst, und ein Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen darstellt.
 
Das traditionelle Neujahrsskispringen hat seit dem ersten Springen im Jahr 1953 seinen festen Stammplatz in der Sportwelt.
30000 Zuschauer im Stadion, 7 Millionen Fernsehzuschauer deutschlandweit und viele weitere Millionen Fernsehzuschauer weltweit machen dieses Sportereigniss zu einem unverzichtbaren Event im Winter.
 
Geschichte
Das erstes Skispringen der Vierschanzentournee wurde im Jahr 1953 ausgetragen.
Das Konzept entwickelten Mitglieder der Skiclubs Partenkirchen und Innsbruck bereits im Sommer 1949 in der gemütlichen Stube des Hauses "Maier" in Partenkirchen.
Jedoch gab es zu dieser Zeit noch Einreiseschwierigkeiten von ausländischen Sportlern aufgrund der Nachkriegszeit.
Auch in der Folgezeit waren noch viele politische und natürliche Hindernisse zu überwinden, um die Tournee am Leben zu erhalten.
 
Wettkampf-Modus
An dem Springen nehmen über 100 Springer aus 10 Nationen teil.
Bei anderen Wettkämpfen müssen die Teilnehmer der Reihe nach antreten, und die besten 30 kommen in die Endrunde. Bei der Tournee springen die Sportler im k.-o.-System.
Es werden 25 Springerpaare gesetzt und nur der Bessere eines jeweiligen Paares kommt ins Finale. Ausserdem kommen noch die fünf Besten des ersten Durchgangs ("Lucky Losers") weiter.
Die Wettkampf-Jury besteht aus Rennleiter, Technischem Delegierten (TD) und einem TD-Assistent. Hinzu kommen Schanzenchef, Starter, Chef der Weitenmessung, Chef des Rechenbüros usw..
Bei jedem Wettkampf sind zudem fünf Sprungrichter anwesend.
 
Sprungtechnik
Die Anfahrtsgeschwindigkeit liegt zwischen 80 und 110 km/h. Mit dem Absprung muss ein optimaler Übergang für die Flugphase geschaffen werden. Der Springer muss dann, so schnell wie möglich in Vorlage die V-Position einnehmen.
Im Flug versucht der Springer den Aufwind so lange wie möglich zu nutzen und in bis zu 10 Metern Höhe am Hang entlang ins Tal zu segeln.
Bei der Landung werden die Skier wieder in Parallelstellung gebracht und die Arme abgespreizt. Ein Bein wird zur sogenannten "Telemarklandung" nach vorne geschoben.
In dieser muss der Sportler mindestens 15 Meter ausharren, und danach die Sturzgrenze passieren.
Die Sprungweiten liegen im Bereich von etwa 110 bis 143,5 Meter (Schanzenrekord 2010).
 
Es bleibt zu hoffen, dass das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen auch in Zukunft ein Highlight für den Wintersport bleibt.
Zeitweilige Finanzprobleme und schwindende Zuschauerzahlen aufgrund fehlender deutscher Siegkandidaten sollten auf alle Fälle kein Grund sein, sich dieses Top-Event entgehen zu lassen.
 
Weitere Info:
www.skiclub-partenkirchen.de
www.vierschanzen.org
www.skispringen.com

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