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Museen und Brauchtum

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➥ Geigenbaumuseum und Geigenbauschule
Mit dem Bürgerssohn Matthias Klotz (1653-1743) begann der Musikinstrumentenbau in Mittenwald. Matthias Klotz erlernte das Geigenbauer-Handwerk in Italien und arbeitete dort auch für mehrere Jahre. Nach der Rückkehr im Jahr 1683 ließ er sich in seinem Heimatort Mittenwald nieder. Es folgten ihm viele bedeutende Geigenbauer-Familien, die alle in seiner Tradition weiter arbeiteten. Mit ihnen wurden die Mittenwalder Instrumente weit über die bayerischen Grenzen hinaus bekannt. Im Jahr 1858 wurde durch die Regierung von Bayern unter König Maximilian II. die Geigenbauschule Mittenwald als "Unterrichts- und Musterwerkstatt" gegründet. Ziel war es den Qualitätsstandard der Mittenwalder Instrumente auf Dauer zu sichern. In der Zwischenzeit sind alle vorhandenen Fachbereiche des Instrumentenbaus in der Fachschule gleichberechtigt angesiedelt. Dennoch spricht man weiterhin liebevoll von der "Mittenwalder Geigenbauschule".

 

➥ Museum Aschenbrenner
Von einem geschenkten Buch über Porzellan war Marianne Aschenbrenner begeistert. Dies war der Beginn ihrer Sammelleidenschaft, welche sie dann noch auf Puppen, Eier, Elefanten und Paperweights ausdehnte. Damit auch andere Kunstinteressierte Freude an diesen schönen Dingen haben konnten, wurden die Sammlungen in die Stiftung Aschenbrenner eingebracht. Das Museum Aschenbrenner befindet sich in der Loisachstraße 44 in Alt-Garmisch, in der Nähe der Loisachbrücke. Die Puppen- und Porzellansammlung ist auf zwei Stockwerke verteilt und auf etwa 300 Quadratmeter untergebracht. "Von alten Puppen geht ein großer Zauber aus! Sie erzählen von Kindheiten längst vergangener Generationen und rufen Erinnerungen an die eigene Kinderzeit wach."

 

➥ Richard-Strauss-Institut
Am 50. Todestag des Komponisten Richard Strauss wurde das Richard-Strauss-Institut im Jahr 1999 eröffnet. Das Institut und die Ausstellung befindet sich in der 1893 am Kurpark Partenkirchen erbauten Villa des Mannheimer Zigarrenfabrikanten Ludwig Mayer-Doß. Der Markt Garmisch-Partenkirchen ist Träger des Instituts. Gefördert wird es vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. Das Richard-Strauss-Institut arbeitet international eng mit Musikhochschulen, Universitäten, Opernhäusern und anderen Institutionen des Musiklebens zusammen.

 

➥ Werdenfels Museum
Aus einer privaten Sammlung entstand im Jahr 1895 das Werdenfels Museum in Garmisch-Partenkirchen. Seit 1973 ist das Museum in der Ludwigstraße 47 in der Fußgängerzone von Partenkirchen untergebracht. Dieses frühere Haus "Zum Schlampn" war ein ehemaliges Kaufmannshaus aus dem 17.Jahrhundert. Im Werdenfels Museum wird die Geschichte und Kultur der ehemals Freisingischen Grafschaft Werdenfels, die 1802 zu Bayern einverleibt wurde, beeindruckend dargestellt. Die Sammlungen sind kategorisch in Räume eingeteilt. Diese tragen Namen wie Fasnachtsraum, Werdenfelser Bauernstube, Alte Tenne oder Trachtenraum. Im Ausstellungsraum wechseln sich Ausstellungen zu aktuellen Themenbereichen ab.

 

➥ Fasching-Fosanacht-Maschkera
Faschings-, Fastnacht- oder Karnevalszeit - das ist Narrenzeit. Eigentlich umfasst die Faschingszeit sechs Tage. Von Donnerstag vor Fastnachtssonntag bis Fastnachtsdienstag toben die Narren. Im Werdenfels beginnt, nicht wie allgemein üblich am 11.11. um 11 Uhr 11 eines Jahres die närrische Zeit, sondern am ersten Sonntag nach Hl. Dreikönig und dauert bis zum Faschingsdienstag um Mitternacht. Von Hl. Dreikönig an ist es erlaubt, sich je nach Brauch der einzelnen Orte mit Holzlarven zu zeigen. Dies gilt auch als Zeit für Karnevalssitzungen und Maskenbälle. Der Straßenkarneval tobt an den Fastnachttagen dort, wo es ihn gibt.

 

➥ Johannisfeuer
Die Bergfeuer lodern zur Sommersonnenwende am späten Abend des 23.Juni auf Bayerns Bergen - so auch auf den Spitzen und Hängen des Wank, des Kramer und der Waxensteine. In der Vergangenheit sprangen Menschen über rituelle Feuer, um den Schutz der Götter zu erwirken für Gesundheit und Wohlergehen. Früher galt als verlobt, wer mit seiner Liebsten über ein Feuer sprang. Die Asche des Feuers auf dem Feld verstreut, versprach eine gute Ernte. Verstreute man die Asche im Haus, hielt sie böse Geister fern. Feuer zur Sommersonnenwende gab es schon vor der Christenheit. Im Mittelalter um das 12.Jahrhundert waren sie allgegenwärtig. Die Verbote der Aufklärung überlebten sie mühelos. Der Sprung durchs Sonnwendfeuer schützt bis heute vor Hexen und Geistern.

 

➥ Kirchweih ("Kirta")
Kirchweih wird heute am 3.Sonntag im Oktober gefeiert. Es war in der alten Zeit der einzige Tag, an dem man sich so richtig austanzen konnte. Bälle und Tanzmusik beim Wirt riefen die Burschen und Mädchen zusammen. Kirchweih war das Fest des Schlemmens und der Völlerei. "Allerweltskirchweih" wird er auch im Volksmund genannt. Denn längst nicht überall ist dieser Tag im Herbst auch der Jahrestag der Weihe des jeweiligen Gotteshauses. Bis 1866 wurde in Bayern in Städten und Dörfern die Kirchweih noch am Datum der Weihe der Kirche gefeiert. In der Regel am Sonntag vor- oder nachher.

 

➥ Michaeli - Leonhardi - Martini
Der Michaelitag am 28. September war der letzte Eckpfeiler im Erntejahr der Bayern. Das Leben auf den Höfen wurde ruhiger, aber auch leider karger. Es begann die Zeit der langen Stubenabende, und der Herbst hielt Einzug. Michael - er war ein Bannerträger Gottes, Erzengel und Patron der Deutschen vom Urbild des deutschen Michel. Der heilige Leonhard zählt zu den meist verehrten Heiligen des Alpenraumes. Zu Lebzeiten nahm sich der Geistliche der Gefangenen an, weshalb er heute mit Abtstab, Mönchskutte und Kette dargestellt wird. Als Schutzpatron der landwirtschaftlichen Tiere, werden zu Leonhardi Wallfahrten mit Tiersegnung, insbesondere von Pferden, abgehalten. Motiv für die Segnung oder Weihe der Tiere ist ihre Rolle, die sie als Last- und Arbeitstiere bis vor wenigen Jahrzehnten für die ländliche Bevölkerung darstellten. Heute werden sie nicht zuletzt aus ökologischen oder Liebhaber-Gründen wieder vermehrt eingesetzt. Der 11.November, das ist der Festtag des heiligen Martin von Tours. Martin wurde vermutlich im Jahr 331 im heutigen Ungarn geboren und soll auf einer Missionsreise am 08. November 399 bei Tours in Frankreich gestorben sein. Beigesetzt wurde er am 11.Novemeber - deshalb wird der Martinstag in den katholischen Regionen an diesem Tag gefeiert.

 

➥ Weihnachten und seine Bräuche
Weihnachten wird auch Christfest oder Heiliger Christ genannt und ist das christliche Fest der Geburt Jesu Christi. Nach christlichem Glauben ist es die Menschwerdung Gottes. Der 25.Dezember ist der Haupfesttag. Sein Vorabend ist der Heiligabend, auch Heilige Nacht oder Christnacht genannt. In Deutschland, Österreich und Teilen der Schweiz kommt der 26.Dezember als zweiter staatlicher Feiertag dazu. Dieser wird auch als Stephans- oder Stefanitag bezeichnet.

 

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