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Johannisfeuer

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Die Bergfeuer lodern zur Sommersonnenwende am späten Abend des 23.Juni auf Bayerns Bergen - so auch auf den Spitzen und Hängen des Wank, des Kramer und der Waxensteine.
 
In der Vergangenheit sprangen Menschen über rituelle Feuer, um den Schutz der Götter zu erwirken für Gesundheit und Wohlergehen.
Früher galt als verlobt, wer mit seiner Liebsten über ein Feuer sprang.
Die Asche des Feuers auf dem Feld verstreut, versprach eine gute Ernte.
Verstreute man die Asche im Haus, hielt sie böse Geister fern.
 
Feuer zur Sommersonnenwende gab es schon vor der Christenheit.
Im Mittelalter um das 12.Jahrhundert waren sie allgegenwärtig. Die Verbote der Aufklärung überlebten sie mühelos.
Der Sprung durchs Sonnwendfeuer schützt bis heute vor Hexen und Geistern.
 
Woher stammt der Name?
Die katholische Kirche unternahm zahlreiche erfolglose Versuche, die Sonnwendfeuer abzuschaffen. Es musste also ein kraftvoller Heiliger her, um das Übel zum Guten zu wenden.
Johannes der Täufer war dieser geeignete Mann.
Der Mann, der Jesus im Jordan taufte - der Prediger, den König Herodes für einen Tanz der hübschen Salome enthaupten ließ.
Johannes der Täufer wurde genau sechs Monate vor Jesus Christus geboren.
Am 24. Juni feiert die katholische Kirche seinen Geburtstag. Er ist der einzige Heilige neben Jesus und Maria, dessen Geburtstag die Kirche feiert. Der Einzige, der geeignet schien, den kraftvollen Brauch der alten keltischen Sonnwendfeuer christlich umzudeuten. So wurden aus den Sonnwendfeuern die Johannisfeuer.
Die Kirche war zufrieden, und in den bayerischen Bergen lodern seitdem Johannisfeuer statt Sonnwendfeuern.
 
Früher war der Johannitag, der Namenstag des Heiligen Johannes des Täufers, ein allgemeiner Feiertag.
Jeder Weiler in Altbayern zündete am Vorabend ein eigenes kleines Feuer an, die Burschen und die Deandl, die Knechte und Mägde sprangen einzeln oder paarweise darüber, und es wurde gesungen und Zither gespielt.
Die Johannisnacht gilt als eine ganz besondere Nacht.
 
Welches Feuer man in der Nacht auf den Bergen auch immer sehen wird - auf alle Fälle ist es Sommer.
Und alle, die den Namen Hans, Hannes oder Johannes tragen, haben an diesem Tag Namenstag.
Natürlich sollte man auch die mühevolle, monatelange Vorarbeit der vielen freiwilligen Helfer würdigen, die diesen stimmungsvollen Brauchtum weiterleben lassen.

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