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Olympia-Bobbahn

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Bobschuppen u. Info-Zentrum

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"Die Wiege des Bob- und Schlittensports war in Europa."
Von dort breitete sich dieser rasante Sport zu Ende des 19. Jahrhunderts sehr schnell aus.
 
1909 gab der Hotelier Leonhard Buchwieser dem späteren Ehrenbürger von Garmsich-Partenkirchen, Architekt Adolf Zoeppritz, den Auftrag oberhalb des Riessersees eine Bobbahn zu bauen.
Am 5. Dezernber 1909 wurde die Bahn fertiggestellt.
Von 1910 bis 1932 wurden am Riessersee viele Rennen gefahren.
Es reihten sich die Großveranstaltungen mit vielen Tausenden Besuchern aneinander.
 
Die Eisquader für die Kurven wurden aus dem Natureis des Riessersee herausgesägt.
Im Hinblick auf die IV. Olympischen Winterspiele 1936 wurde dann von Architekt S. Zentzytzki auf der gleichen Trasse eine neue Bobbahn gebaut, welche lange Zeit zu den anspruchsvollsten Rennbahnen der Welt gehörte.
In den Jahren 1934, 1936, 1938, 1953, 1958 und 1962 wurden hier am Riessersee etliche Weltmeisterschaftsläufe durchgeführt.

Anfahrt zur Bayernkurve

Oberhalb des Riessersee, abseits der Forststraße, erkennt das geübte Auge die Streckenführung der ehemaligen Bobbahn.
Der unterhalb liegende Riessersee war für den Bau der Bobbahn unentbehrlich.
 
Der See selbst war Austragungsort für Eisschnellläufe und Eishockyspiele, so auch bei den Olympischen Winterspielen im Jahr 1936.
 
Pro Rennveranstaltung wurden ca. 300 Tonnen Eisblöcke a 30x30x21 cm aus dem Riessersee gesägt und von den sogenannten "Kurvenmaurern" in einem Monat in härtester Tag- und Nachtarbeit verarbeitet.
Allein für die berühmt-berüchtigte "Bayernkurve" wurden 8000 dieser Eisblöcke benötigt.
Leistungsstarke Maschinen pumpten in Rohren von 5 cm Durchmesser das Wasser mit einem Druck von 16 Bar zu einem Hochbehälter oberhalb des Startbereichs.
Entlang der Rennstrecke wurde es dann an Hydranten entnommen und zum Spritzen und Vereisen der Bahn verwendet.

Bob Deutschland 1

Die Lokalmatadore im Bobsport waren lange Jahre Hanns Kilian und Anderl Ostler, welche zahlreiche Titel und MedaIlien erlangten.
Franz Schelle aus dem nahegelegenen Ohlstadt gewann 1962 auf dieser Olympia-Bobbahn den Weltmeistertitel im Viererbob.
 
Tausende Zuschauer säumten bei den Rennen die Strecke - z.B. 32000 bei den IV.Olympischen Winterspielen im Jahr 1936.
 
Im Laufe der Zeit gab es natürlich auch viele schwere Unfälle, unter anderem sogar 4 mit Todesfolge.
Nach dem Bau der Kunsteisbahn am Königssee endete 1966 die Ära dieser historischen Bahn mit ihrer großen Vergangenheit.
 
Ehemalige Aktive und Freunde der Bobbahn investierten viel Zeit und Arbeit und restaurierten die Bahn nach langer Zeit der Vergessenheit wieder.
Der Freistaat Bayern hat die gesamte Olympische-Bobbahn im Jahr 2003 wegen ihrer besonderen Bedeutung unter Denkmalschutz gestellt.
Der Bobschuppen kann jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr besichtigt werden. Der Eintitt ist frei.
Dabei vermittelt ein Film von 1936 einen Eindruck vom damaligen Wettkampfgeschehen.
 
Der Weg vom Ziel bis zum Start erfordert eine bequeme Gehzeit von ca. 45 Minuten.
 
Technische Daten
 
Bahn: 1525m Bahnlänge, 129m Höhenunterschied, 14 Kurven, Bahnrekord: 1:14min.
Bahnaufzug: 283m Länge, 120m Höhenunterschied, 2 Viererbob + 10 Personen Maximalbelastung, 4min. Fahrzeit

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