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Skistadion und Skisprungschanze

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Skistadion und Skisprungschanze

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Bereits im Jahr 1923 entstand die erste Olympiaschanze am Gudiberg an der Ortsausfahrt in Richtung Mittenwald.
Dazu wurde ein künstlicher Anlaufturm von 43 Metern Höhe und 5 Metern Breite benötigt, da die steilen Hänge des Berges für das Anlaufprofil nicht ausreichend waren.
 
Als die IV. Olympischen Winterspiele dem neuen Doppelort Garmisch-Partenkirchen für 1936 zugesprochen wurden, wurde mit dem Bau der "richtigen" Olympiaschanze am Gudiberg begonnen.
Da Garmisch-Partenkirchen auch den Zuschlag für die Winterspiele 1940 erhielt, wurde das heute noch existierende, unter Denkmalschutz stehende Skistadion gebaut.
Leider konnten diese Spiele aber aufgrund des 2.Weltkrieges nicht stattfinden.
 
Im Laufe der Jahre wurde die Schanze immer wieder modernisiert.
Mit einer Sprengung am 14. April 2007 musste sie dann einem komplett neuen Bau mit einem Anlaufturm von 100 Metern Länge weichen, da die nun schon über 50 Jahre alte Schanze dem Schanzenzertifikat der FIS-Kriterien nicht mehr entsprach.
Die neue Olympiaschanze befindet sich heute freischwebend 62 Meter über dem Gelände.
Aufgrund der transluzenten Verkleidung schmiegt sie sich tagsüber in die umgebende Schneelandschaft ein, und am Abend ist der von innen erleuchtete Anlaufturm als ein Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen weithin sichtbar.
 
Daten
Schanzengröße: HS 140, K-Punkt: 125m
Zuschauerkapazität: 35.000
Baujahr: 1934, Neubau 1950 & 2007
Geschwindigkeit beim Anlauf: 94,3 km/h
Anlauflänge: 103,50m - max. Anlaufneigung: 35°
Höhe Schanzenkopf: über Gelände 55 Meter, über Stadiongrund 144 Meter
Schanzenkopf: dreigeschossig, zwei Technikebenen und eine Aufenthaltsebene
Aufsprunglänge: 203m - Aufsprungwinkel: bis 37,2° (76%)
Höhe Schanzentisch: über Gelände 17,90 Meter und über Stadiongrund 88 Meter
Fläche des Aufsprungs: ca. 4.200 Quadratmeter
Schanzenbauwerk: 490 Tonnen Stahltragwerk, 260 Tonnen Ausbaugewicht und Aufsprungbrücke 115 Tonnen Stahlverbundkonstruktion
Erdbewegung zur GeländemodelIierung: 18.000 Kubikmeter
Gründung und Hangstabilisierung: Anker und Verpresspfähle mit bis zu 20 Meter langen Litzenankern und 12 Meter langen Verpresspfählen
Weitere Schanzen: K20
 
Es sind Führungen zur Großen Olympiaschanze möglich, welche einen Einblick in die Welt der furchtlosen Skispringer gewähren.
Bei der Führung fahren die Besucher mit dem Schrägaufzug oder stapfen die 332 Stufen der "Himmelsleiter" zu den drei Ebenen des Schanzenkopf bis 62 Meter hinauf.
Zur Führung gehört auch der Besuch des Kampfrichterturms.
Die Führungen finden immer mittwochs um 18 Uhr und samstags um 15 Uhr statt.
In der Sommersaison werden von Donnerstag bis Sonntag zusätzliche Führungen angeboten.

Neujahrsskispringen / Slalom-Weltcup

Events
Es werden auf den Schanzen verschiedene Sommer- und Winterspringen ausgetragen.
Das wohl bekannteste ist das vom Ski-Club Partenkirchen seit 1921 veranstaltete, traditionelle Neujahrsskispringen der 4-Schanzen-Tournee.
Den absoluten Zuschauerrekord erlebte die Große Olympiaschanze aber bei den IV. Olympischen Winterspielen 1936.
130.000 Zuschauer verfolgten dieses einmalige Skisprung-Ereignis.
 
Daueraustellung
Seit dem Jahr 2013 hat die Dauerausstellung "Olympia 1936 - Die Kehrseite der Medaille" einen dauerhaften Platz im Olympia Skistadion gefunden.
Beide Seiten der Winterspiele von 1936 werden hier dargestellt. Über die sportliche und die organisatorische Inszenierung der damaligen Politik werden interessante und wenig bekannte Einblicke in die Geschichte der Spiele gezeigt.

Der neben dem Skistadion liegende, ebenfalls mit reichlich Tradition behaftete Gudiberg, wird für die Austragung von Slalom-Weltcuprennen genutzt.
Die Rennläufer fahren dabei direkt im Ziel ins Rund des Skistadions, wo eine zusätzliche Tribüne für die Zuschauer aufgestellt wird.
 
Weitere Info:
www.skiclub-partenkirchen.de
www.skisprungschanzen.com

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