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Walchenseekraftwerk

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Walchenseekraftwerk

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Meilenstein der Wasserkraft.
 
Oskar von Miller hatte eine Vision - er glaubte Bayern flächendeckend mit Strom versorgen zu können.
 
Inspiriert durch Besuche verschiedener Industrieausstellungen gelang ihm im Jahr 1882 eine Sensation. Er schaffte die erste Fernübertragung von Strom.
Mit einer Spannung von 150 bis 200 Volt floss der Strom von Miesbach 57 Kilometer weit in den Münchner Glaspalast.
Oskar von Miller ließ dafür eine Gleichspannungs-Freileitung von Miesbach nach München errichten. Die Möglichkeit elektrische Energie über große Entfernungen zu übertragen, demonstrierte er im Glaspalast mit einer elektrischen Pumpe für einen künstlichen Wasserfall. Damit lieferte er den Beweis, dass Stromtransporte auch über große Entfernungen möglich sind.
Dies war die Initialzündung für die Elektrizitätsversorgung in Bayern.


Münchner Glaspalast: Der Glaspalast wurde im Auftrag von König Maximilian II. von Bayern 1853 im Alten Botanischen Garten in München für die Erste Allgemeine Deutsche Industrieausstellung errichtet. Der Glaspalast war 234 Meter lang, 67 Meter breit und die Höhe betrug 25 Meter. Am 6. Juli 1931 brannte der Münchner Glaspalast leider vollständig ab. Dabei wurden auch etwa 3.000 Kunstwerke unwiederbringlich zerstört.


 

Das Königreich Bayern war ein kohlearmes Land. Darum regte Oskar von Miller bereits 1911 einen Generalplan an, auf das Potential der Wasserkraft zur Stromgewinnung zu setzen.
Im Jahr 1918 beschließt der Bayerische Landtag dann den Bau des Walchenseekraftwerks.
Der Höhenunterschied von 200 Metern zwischen Walchensee und Kochelsee wird dabei zur Stromerzeugung genutzt.
Der Bau des Walchenseekraftwerks war in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg aufgrund der fehlenden Infrastruktur und Wetterbedingungen eine Meisterleistung von bis zu 2000 Arbeitern und Ingenieuren.
Am 24.Januar 1924 war es dann soweit - das Wasser des Walchensee treibt zum ersten Mal eine Turbine an.
 
Auch heute noch ist das Walchenseekraftwerk mit einer Jahreserzeugung von rund 300 Millionen Kilowattstunden eines der größten Hochdruckspeicherkraftwerke Deutschlands.
Mittlerweile wurde das ganze Kraftwerkssystem ausgebaut und reicht von der Tiroler Grenze bis nach Wolfratshausen.
Das Walchenseekraftwerk ist auch ein bedeutender Energielieferant für die Deutsche Bahn.

Bistro mit Biergarten

Wasserkraft erleben.
 
Seit 1983 ist das Walchenseekraftwerk ein geschütztes Industriedenkmal.
 
Ein hochmodernes Informationszentrum direkt gegenüber vom Kraftwerk in den Berg gebaut, bietet moderne Informationstechniken wie Turbinenmodelle, Terminals und Kommunikationstafeln.
Es wird wertvolles Wissen und Informationen rund um die Wasserkraft vermittelt.
 
In der Turbinenhalle kann man die imposanten 4 Francis-Turbinen und die 4 Pelton-Turbinen hinter einer Glasscheibe besichtigen.
 
Nach dem Ausstellungsbesuch bietet sich im Frühjahr bis Spätsommer das täglich geöffnete Bistro mit Biergarten zur Einkehr an.
Die Sitzplätze befinden sich direkt neben den imposanten sechs Druckröhren.
 
Öffnungszeiten: Von Mai bis Oktober täglich 9.00 bis 17.00 Uhr, von November bis April täglich 10.00 bis 16.00 Uhr.
Von Juni bis Oktober wird jeden Dienstag um 16:00 Uhr eine kostenlose Führung angeboten. Gruppenführungen werden nur mit Voranmeldung durchgeführt.
Jährlich am zweiten Samstag im September ist am "Tag der offenen Tür" eine Auffahrt mit dem Aufzug, direkt neben den Druckröhren zum Wasserschloss in 800 Meter Höhe möglich.

Das Walchenseekraftwerk ist ca. 40 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt am Kochelsee gelegen.
Adresse: Kraftwerk Walchensee, Altjoch 21, 82431 Kochel a. See
Telefon: 08851 77 225 / E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
Weitere Info:
www.uniper.energy
 
Tipp:
Man kann die Besichtigung des Walchenseekraftwerks auch mit einem Besuch des Kloster Benediktbeuern und des Freilichtmuseum Glentleiten verbinden.

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