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Elmau - Schachentor  - Schachen

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Wettersteinalm

Technische Daten:

Länge: 9,5 Kilometer, Höhendifferenz: 1080 Höhenmeter Auf- und Abstieg
Gehzeit: 3,5 Stunden ab dem Parkplatz Elmau; Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich, für größere Kinder geeignet
Bitte beachten: Die Streckendaten beziehen sich auf eine Wegstrecke - für den Rückweg ist nochmals die selbe Wegstrecke oder eine Kombination mit einer anderen Wegstrecke nötig!

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Tour: Diese Tour als GPX-Datei (.zip-Archiv) zur Navigation downloaden.

Hinweis: Eventuell ist eine Trackteilung, Konvertierung oder Trackumkehr erforderlich.
Info hierzu gibt es im Impressum unter "GPS-Daten".

Achtung: Bitte beachten Sie unsere Haftungshinweise im Impressum!

 

Ausgangspunkt dieser Tour ist der Wanderparkplatz in Elmau nahe des Alpengasthofs.
Diesen Parkplatz erreicht man von Garmisch-Partenkirchen über die Bundesstraße B2 und Klais, mit Fahrtziel nach Kranzbach und Elmau. Es besteht auch eine Linienbusverbindung dorthin.
Der erste Streckenabschnitt bis zur Wettersteinalm verläuft auf dem Königsweg.
Auf dem Königsweg ließ sich auch König Ludwig II. immer mit seinem Gefolge zum Schloss hinauf fahren.

Vom Parkplatz führt der Schachenweg (breite Forststraße) am Elmauer-Bach entlang stetig bergauf. Nach etwa 35 Minuten und 2,5 Kilometer Fußweg erreicht man eine Abzweigung. Der rechte Abzweig führt in Richtung Partnachklamm, und der linke Abzweig führt auf dem Königsweg weiter in Richtung Schachen und Meilerhütte.
10 Minuten später folgt ein weiterer Abzweig. Nach links zweigt ein Weg in Richtung Ferchensee und Mittenwald ab. Der Königsweg führt nach rechts in Richtung Wettersteinwand weiter.
Etwa 35 Minuten und 3 Kilometer später wird das Gatter am Weidegebiet an der Wettersteinalm erreicht.
Links zweigt ein direkter Weg zur Wettersteinalm von der Forststraße ab.


Die Wettersteinalm ist von Anfang Juli bis Ende August tagsüber bewirtschaftet und bietet sich für eine kleine Rast an.
Von hier besteht auch die Möglichkeit weiter auf dem Königsweg zur Schachenalpe aufzusteigen.

Tipp: Den Weg bis zur Wettersteinalm kann man auch mit dem Mountain-Bike fahren.

Wettersteinalpe

Von der Wettersteinalm führt ein schmaler Fußpfad in Kehren einen Hang hinauf.
Nach kurzer Zeit sind die Weideflächen auf der Wettersteinalpe erreicht.
 
Von den Weidewiesen verläuft der Fußweg stetig ansteigend weiter in Richtung Schachentorkopf.
Der letzte Streckenabschnitt dorthin erfordert noch einmal etwas Kondition, aber der Blick auf die beeindruckende Landschaft unterhalb der mondänen Wettersteinwand lässt dies schnell vergessen.
Es liegt ein intensiver Geruch von Alpenkräutern in der Luft, welche dort zahlreich auf den Almwiesen gedeihen.
 
Etwa 1,5 Stunden nach Abmarsch an der Wettersteinalm, wird das Schachentor am Schachentorkopf erreicht.
Von dort bietet sich der beste Blick auf die Schachenalpe mit dem Schachenschloss.
Im Hintergrund beeindruckt das Gebirgsmassiv des Hochblassen.

Schachentor u. Schachentorkopf

Die folgende Etappe vom Schachentor zum Schachenhaus führt an den Ausläufern des Frauenalpl auf schottrigem Weg wieder hinunter zum Königsweg. Auf dieser Passage ist auf festen Tritt zu achten, sonst ist man schnell abgerutscht.
Auf dem Königsweg angekommen, folgt man diesem Forstweg das letzte Stück hinauf zum Schachenhaus.
Es werden etwa 45 Minuten für den Weg vom Schachentor zum Schachenhaus benötigt.

Schachenhaus u. Schachenschloss

Am Schachenhaus angekommen lädt dieses ursprüngliche Versorgungshaus für das Königshaus erst mal zu einer deftigen Brotzeit und erfrischenden Getränken ein.
Anschließend gehört eine Besichtigung des Jagdschloss am Schachen unbedingt zum Programm. Das Schloss kann halbstündlich besichtigt werden und bietet sehr interessante Einblicke in das damalige Leben und Treiben auf der Schachenalpe.
Ebenfalls besichtigt werden kann der im Jahr 1900 angelegte Alpengarten des Botanischen Gartens München, mit bayerischen Alpenblumen und Gewächsen aus Nordamerika, Asien, den Karpaten und dem Kaukasus. Die beste Zeit hierfür ist im Juli und August.
Von der Aussichtskanzel in der Nähe des Schlosses bietet sich ein einzigartiger Blick hinunter ins Reintal, Oberreintal, die umliegende Bergwelt und auf das Zugspitzplatt und Zugspitzmassiv.

Am Schachenhaus vorbei führt der Weg weiter in etwa 1,5 Stunden hinauf zur ursprünglichen Meilerhütte des Deutschen Alpenvereins.
Die Meilerhütte liegt am Fuße der Partenkirchner Dreitorspitze. Es ist ein Übergang nach Österreich über das Leutascher Platt möglich.

Der Abstieg über das Schachentor bereitet auch bei schlechtem Wetter keine großen Schwierigkeiten. Lediglich zwischen Schachentor und Wettersteinalm sollte man auf dem Fußweg ein wenig Vorsicht walten lassen.
Sollte der Aufstieg von der Partnachklamm erfolgt sein, bietet sich zwischen dem Abzweig an der Wettersteinalm und dem Parkplatz Elmau, ungefähr auf halbem Weg noch einmal die Möglichkeit vom Königsweg nach links in Richtung Partnachklamm abzuzweigen (beschildert). Für diesen 4,5 Kilometer langen Weg (z.T. Fußweg) benötigt man etwas mehr als 1 Stunde.
Außerdem besteht vom Parkplatz Elmau die Möglichkeit über eine breite Forststraße in 1,5 Stunden Fußweg (5 Kilometer, beschildert) zur Partnachklamm zu gelangen.

Weitere Möglichkeiten und Kombinationen:

Der Kälbersteig von der Partnachklamm zur Schachenalpe.
Der Königsweg von Elmau zur Schachenalpe.
Durch das Reintal und Oberreintal vom Skistadion zur Schachenalpe.
Von der Schachenalpe zur Meilerhütte.

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