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Kreuzweg - Stepbergalm - Gelbes Gwänd

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Stepberg-Alpensteig

Technische Daten:

Länge: 13 Kilometer, Höhendifferenz: 1690 Höhenmeter Auf- und Abstieg
Gehzeit: 5,5 Stunden ab dem Wanderparkplatz an der Almhütte; festes Schuhwerk erforderlich, für wanderfreudige Kinder geeignet

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Hinweis: Eventuell ist eine Trackteilung, Konvertierung oder Trackumkehr erforderlich.
Info hierzu gibt es im Impressum unter "GPS-Daten".

Achtung: Bitte beachten Sie unsere Haftungshinweise im Impressum!

 

Ausgangspunkt dieser eindrucksvollen Wanderung ist der Wanderparkplatz an der Almhütte auf dem Kramer-Plateau.
Den Parkplatz erreicht man nach dem Abbiegen von der Zugspitzstraße kurz vor dem Ortsende von Garmisch-Partenkirchen nach Grainau in Richtung Tierheim.
Vorbei am Tierheim führt die Straße hinauf bis zu einer Hochebene. Dort liegt der Parkplatz auf der rechten Seite.
 
Vom Parkplatz gilt es dann dem Kramerplateauweg nach links zu folgen.
Der Weg führt vorbei an der Wildfütterung, an der in der Winterzeit immer interessante und unbedingt erlebenswerte Schaufütterungen stattfinden.
Nach etwa 10 Minuten erreicht man eine breite Forststraße. Auf dieser geht man ein Stück aufwärts in Richtung Kreuzweg / Stepbergalm.
Kurz darauf zweigt nach einer Linkskurve an einem Holzkreuz ein Pfad nach rechts ab. Der schmale, schottrige Weg führt stetig bergauf in bewaldetes Gebiet. Dieses Gebiet dient vom 01.06. bis 15.09. als Bergweide.
Aus der Tiefe ist das Rauschen des Wassers der Dürerlaine zu vernehmen.

Kreuzweg u. Hoher Ziegspitz

Etwa 40 Minuten nach Abmarsch vom Parkplatz wird ein Gebirgsbach überquert, an dem man sich herrlich erfrischen kann.
Es herrscht auf diesem Abschnitt ein satter Tannenduft und am Wegrand wachsen ungewöhnlich viele Disteln (stehen unter Naturschutz).
Auffallend ist auch die große Anzahl an Schmetterlingen in dieser Gegend.
 
Nun wird der Weg felsiger und beschwerlicher, aber zum Glück schützen die Bäume vor der heißen Sonnenstrahlung im Hochsommer.
Das Wachstum der Bäume und viele verschiedene Düfte wechseln von Passage zu Passage. Stellenweise bieten sich beeindruckende Ausblicke auf die  Alpspitze, die Waxensteine, das Zugspitzmassiv, hinein ins Höllental und hinunter nach Grainau.
 
Es bietet sich auf diesem Abschnitt an, eine kurze Rast zu machen, um auf einem Felsen sitzend diesen Ausblick zu genießen.

Stepbergalm

Der Weg führt auf dem Bergrücken weiter ins Hinterland. Die Hälfte des Aufstiegs ist nun zurückgelegt.
Zur Stepbergalm ist es noch etwas mehr als eine Stunde Fußweg.
Die Geräusche des Treibens im Tal weichen immer mehr der Ruhe und Stille der Berge.
 
Nachdem der Bergrücken erklommen ist, wird der Weg etwas flacher. Auf diesem Abschnitt ist auf den Rand des Weges zu achten, denn hier besteht erhöhte Rutschgefahr.
Es folgen noch einige leichte Anstiege, bevor es begleitet von sehr schönen Ausblicken auf den Hohen Ziegspitz, auf einem Pfad wieder leicht bergab zum Gatter einer Viehweide geht.
Das Glockengeläut von zahlreichen Kuhglocken kündet die Nähe der Stepbergalm an.
 
Die Stepberg-Alm ist eine im Sommer als Familienbetrieb bewirtschaftete Alm und wurde im Jahr 1408 erstmals urkundlich erwähnt.
Eingebettet liegt sie in einem Hochtal zwischen Kramer, Vorderer Ziegspitz und Hirschbühelkopf.
Im Sommer befinden sich bis zu 500 Schafe und 70 Jungrinder auf der Weide.
Die Stepbergalm beeindruckt mit einer intakten Natur im Zusammenspiel mit einer naturgebundenen Tierhaltung.

Steig über Gelbes Gwänd

Nach einem ausgedehnten "Brotzeit machen" mit hausgemachten Speisen, geht es unterhalb der Hütte auf dem Weg in Richtung Gelbes Gwänd wieder bergab.
Tolle Ausblicke auf das mächtige Zugspitzmassiv bieten sich hier, bevor der Weg in bewaldetes Gebiet führt.
Auf dem schmalen, steinigen Pfad ist erhöhte Vorsicht geboten, denn an ein paar feuchten Stellen herrscht große Rutschgefahr.
 
Etwa eine halbe Stunde nach dem Abmarsch wird eine kleine Quelle erreicht.
Der weitere Weg schlängelt sich stetig bergab, am Hangrücken entlang und bietet fantastische Aussichten ins Tal, sowie auf die Bergwelt des imposanten Zugspitzmassivs.
Dieser Abschnitt bietet einen hohen Genussfaktor. Jedoch sollte aber auch die Gefahr eines Abrutschens nicht unterschätzt werden.
Aus der Tiefe ist in der Stille das Rauschen des Wassers der Kammerlaine zu hören.

Gelbes Gwänd

Nach weiteren 30 Minuten wird das Gelbe Gwänd erreicht (Gwänd = Felswände).
Diese beeindruckende Schlucht mit seinen hochaufragenden Felsen hat ihren Namen von der Farbe des Gesteins, welche vom hohen Kalkgehalt stammt.
 
In Serpentinen führt ein schmaler Pfad an den Felswänden entlang talwärts.
Stellenweise sind Stufen zu überwinden und an den gefährlichsten Stellen sind Seilversicherungen angebracht.
Für die Mühen wird man wieder mit traumhaften Ausblicken hinüber zum Zugspitzmassiv belohnt. Ein kleiner Wasserfall ermöglicht eine erfrischende Abkühlung.
 
Hier ist auch die Heimat vieler Schmetterlingen, die gar nicht scheu sind und die Wanderer schon mal ein kleines Stück ihres Weges begleiten.
Etwa 1,5 Stunden nach Abmarsch von der Stepberg-Alm wird der Mischwald wieder dichter und die Düfte intensiver.
Sehr beachtenswert ist der stellenweise stark verwurzelte Weg durch den Wald.

Pfad z. Kramerplateauweg

Es ist nun noch etwa 1 Stunde Fußweg bis zum Parkplatz an der Almhütte.
Wenig später ist die absolute Ruhe vorbei und man kann schon die ersten Geräusche vom Treiben aus dem Tal vernehmen.
 
Auf dem folgenden breiten Forstweg geht es dann nach rechts leicht bergab.
An der nächsten Gabelung biegt man links ab, und nach etwa 10 Minuten wird der Kramerplateauweg erreicht.
Diesem Weg gilt es dann nach links in Richtung Almhütte zu folgen.
 
Der Kramerplateauweg ist ein sehr schöner und relativ ebener Höhenweg mit zahlreichen Sitzbänken, die zum Ausruhen und Erholen einladen.
Nach etwa 15 Minuten auf diesem Weg ist die Gabelung zum Kreuzweg erreicht.
Nur wenige Minuten später ist man wieder am Ausgangspunkt der Tour, am Wanderparkplatz an der Almhütte, angekommen.

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