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Osterfelder - Rinderscharte - Stangensteig

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Höllentor am Höllentorköpfl

Technische Daten:

Länge: 14 Kilometer, Höhendifferenz: 1840 Höhenmeter Auf- und Abstieg
Gehzeit: 5 Stunden ab der Bergstation der Alpspitzbahn; Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich, für größere Kinder geeignet

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Tour: Diese Tour als GPX-Datei (.zip-Archiv) zur Navigation downloaden.

Hinweis: Eventuell ist eine Trackteilung, Konvertierung oder Trackumkehr erforderlich.
Info hierzu gibt es im Impressum unter "GPS-Daten".

Achtung: Bitte beachten Sie unsere Haftungshinweise im Impressum!

 

Diese Wandertour ist als Abstiegsvariante dargestellt, weil diese von den meisten Bergwanderern bevorzugt wird.
Personen, welche Probleme beim bergab gehen haben, sollten aber unbedingt die Aufstiegsvariante wählen. Dabei ist ausreichend Zeit einzuplanen, damit auf alle Fälle die letzte Abfahrt der Bergbahn erreicht wird.
Info: Für die Strecke von Hammersbach zur Höllentalangerhütte benötigt man etwa 2,5 Stunden, und für den Weg von der Höllentalangerhütte zur Bergstation der Alpspitzbahn etwa 3,5 Stunden Fußweg.

Diese Wandertour mit den vielfältigsten Eindrücken einer hochalpinen Bergwelt, beginnt mit der Bergfahrt in der Alpspitzbahn.
Der Rinderweg hinunter ins Höllental wurde früher für den Viehtrieb und zum Holztransport genutzt. Der Weg ist nicht so stark von Bergwanderern frequentiert wie der Weg über das Hupfleitenjoch und die Knappenhäuser.
 
Von der Bergstation auf dem Osterfelderkopf führt der Weg oberhalb der Bergwachthütte hinauf in Richtung Alpspitze und Höllentor.
Nach etwa 10 Minuten zweigt sich der Weg. Nach links führt der Weg in Richtung Alpspitz-Ferrata und Nordwandsteig, und nach rechts führt der Weg weiter in Richtung Rinderscharte und Höllental.
Nach wenigen Minuten bergauf wird das Höllentor erreicht.
Das Höllentor ist ein Ort der Ruhe und Entspannung. Manche Leute wandern nur zum Höllentor, setzen sich auf einen Felsbrocken, genießen die Stille und die beeindruckende Stimmung zwischen den Felswänden - und natürlich den tollen Ausblick.

Rinderscharte

Über holzstangengesicherte Stufen geht es nun etwa 20 Minuten stetig bergab.
Manche Trittstellen weisen schon eine gewisse Steilheit auf. Darum sollte man auf diesem Abschnitt langsam und mit Vorsicht gehen.
Diese Passage ist besonders beeindruckend. Inmitten der Felswände des Höllentorköpfl und den Ausläufern der Alpspitze steigt man hinunter ins Höllental, immer begleitet von einem grandiosen Ausblick auf die umgebende Bergwelt.

Zugspitzmassiv u. Höllentalferner

Von der Rinderscharte bietet sich ein beeindruckender Blick hinunter ins Höllental mit seiner einzigartigen Bergkette.
Auf der rechten Seite befinden sich die Waxensteine und Riffelspitzen, und auf der linken Seite die Höllentalspitzen mit dem Jubiläumsgrat, sowie die Ausläufer der Alpsitze und des Hochblassen.
 
Mittig fällt der Blick auf das gewaltige Zugspitzmassiv mit dem unterhalb liegenden Gletscher Höllentalferner.

Rinderweg

Nach dem Ende der Stufen wird der Pfad etwas steiniger und felsiger. In Kehren führt dieser dann am Bergrücken entlang weiter hinab.
Auf diesem Abschnitt ist aufgrund der lockeren Steine besondere Vorsicht angebracht, damit man sich nicht den Fuß vertritt.
Stellenweise bietet sich eine sehr schöne Aussicht hinüber zu den Knappenhäusern und zum Mathaisenkar.
 
Nach etwas mehr als 1 Stunde auf diesem Weg wird ein kleines Waldstück mit Kiefer-, Tannen- und Vogelbeerbäumen erreicht. Hier herrscht ein bezaubernder Duft und ein gewisser tropischer Flair, den man an dieser Stelle eigentlich nicht erwartet.
Weitere 15 Minuten später trifft man auf den Weg vom Hupfleitenjoch und den Knappenhäusern.
Gemeinsam führt dieser Weg nun nach links in 20 Minuten hinunter zur Höllentalangerhütte.
 
Die Höllentalangerhütte liegt am gewaltigen Talschluss zwischen der Höllentalgrat-Nordflanke und den Südwänden des Waxensteinkammes. Sie ist eine der schönstgelegenen Hütten im Werdenfelser Land. Oft wird die Höllentalangerhütte als Übernachtungsmöglichkeit vor einer Zugspitzbesteigung genutzt.
Ein schöner und geruhsamer Aufenthalt ist hier gewiss, bevor man den zweiten Teil der Tour über den Stangensteig angeht.

Stangensteig

Auf teils schottrigem, steinigem Weg geht es in Kehren hinab zur Höllentalklamm. Stellenweise kann man noch Stellen des Erzabbaus erkennen.
Nach etwa 25 Minuten trifft man am Hammersbach auf den Abzweig zum Stangensteig.
 
Anmerkung: Von hier kann auch der Weg durch die imposante Höllentalklamm begangen werden. Der Weg über den Stangensteig sollte nur bei Schwindelfreiheit, nicht mit kleinen Kindern und nicht bei Feuchtigkeit erfolgen.
 
Nach dem Überqueren einer Brücke gilt es anschließend über holzgesicherte Stufen einen Anstieg zu überwinden.
Ein schmaler Pfad führt an der Bergwand über der Höllentalklamm entlang. An den gefährlichsten Stellen sind Seilversicherungen angebracht.
Es bietet sich auf der Anhöhe ein schöner Blick zurück ins Höllental.
Etwas später wird der Weg wieder breiter und führt durch bewaldetes Gebiet - immer begleitet vom Rauschen des Wassers aus der Höllentalklamm.

Eiserne Brücke

Nach einer halben Stunde wird die Eiserne Brücke erreicht, die es zu überschreiten gilt.
73 Meter über der brüllenden Wasserwucht des Hammersbachs bietet sich ein atemberaubender Blick hinunter in die Höllentalklamm.
 
Nach der Überquerung der Brücke steigt der Weg noch einmal an. An den Wänden des Waxensteins entlang geht es durch teilweise bewaldetes Gebiet.
Nach etwa 35 Minuten erreicht man zwei Stollen in der Wand. Diese dienten den Bergleuten des Bergwerks zur Umgehung der lawinengefährdeten Abschnitte des Weges in der Winterzeit.
 
Der Stangensteig führt weiter an der Waxensteinwand entlang, bis er in den Stangenwald mündet.
Dort führt der Weg in Kehren bergab und nach ungefähr 35 Minuten trifft man auf einen Abzweig nach Grainau.
Nach rechts geht es weiter zum nächsten Abzweig, welchen man nach wenigen Minuten erreicht. Hier gilt es sich links zu halten - von rechts kommend biegt der Weg von der Höllentalklamm wieder ein.

An der Waxensteinwand

Durch den Stangenwald geht es dann auf einer breiten Forststraße am Hammersbach entlang hinunter nach Hammersbach.
Am Abzweig beim "Herrgott" führt der Weg nach rechts weiter. 30 Minuten nach dem Abzweig ist Hammersbach dann erreicht.
Die Hammersbacher Hütte des Haus Hammersbach bietet eine erneute Einkehrmöglichkeit.

Von hier aus kann man auch mit der Zahnradbahn a. d. Zugspitze zurück zum Parklatz der Kreuzeck- und Alpspitzbahn fahren.
Der zwanzigminütige Fußweg führt rechts am Haus Hammersbach vorbei. Nach der Überquerung der Gleise der Bayerischen Zugspitzbahn folgt man der Straße durch die Hammersbacher Wiesen direkt zum Parkplatz der Kreuzeck- und Alpspitzbahn.

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