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Osterfelder - Hupfleitenjoch - Höllentalklamm

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Osterfelder - Hupfleitenjoch - Höllentalklamm

Hupfleitenjoch

Technische Daten:

Länge: 14 Kilometer, Höhendifferenz: 1610 Höhenmeter Auf- und Abstieg
Gehzeit: 4 Stunden ab der Bergstation der Alpspitzbahn; Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und festes Schuhwerk erforderlich, für größere Kinder geeignet

Map: Diese Tour in Google-Maps anzeigen.

Tour: Diese Tour als GPX-Datei (.zip-Archiv) zur Navigation downloaden.

Hinweis: Eventuell ist eine Trackteilung, Konvertierung oder Trackumkehr erforderlich.
Info hierzu gibt es im Impressum unter "GPS-Daten".

Achtung: Bitte beachten Sie unsere Haftungshinweise im Impressum!

 

Diese Wandertour ist als Abstiegsvariante dargestellt, weil diese von den meisten Bergwanderern bevorzugt wird.
Personen, welche Probleme beim bergab gehen haben, sollten aber unbedingt die Aufstiegsvariante wählen. Dabei ist ausreichend Zeit einzuplanen, damit auf alle Fälle die letzte Abfahrt der Bergbahn erreicht wird.
Info: Für die Strecke von Hammersbach zur Höllentalangerhütte benötigt man etwa 2 Stunden, und für den Weg von der Höllentalangerhütte zur Bergstation der Alpspitzbahn etwa 3 Stunden Fußweg.
 
Die Wandertour mit vielen verschiedenartigen Eindrücken dieser faszinierenden Bergwelt, beginnt mit einer Bergfahrt mit der Alpspitzbahn.
Auf dem Osterfelderkopf, kurz unterhalb der Bergstation der Alpspitzbahn zweigt nach links der Weg in Richtung Höllental ab. Über einen steinigen Pfad mit vereinzelten Stufen erreicht man nach etwa 20 Minuten einen Abzweig. Dort führt der Weg nach links weiter in Richtung "Höllental über Hupfleitenjoch".
 
Vom Abzweig sind es etwa 30 Minuten Fußweg bis zum Hupfleitenjoch. Stetig geht es bergab, und an manchen Stellen ist es feucht und rutschig.
Vor dem Hupfleitenjoch ist noch ein kleiner Anstieg zu überwinden. Dort gibt es einen Abzweig, welcher nach rechts zur Kreuzeck und links zum Hupfleitenjoch führt.
Kurz danach ist das Hupfleitenjoch dann erreicht.

Höllental u. Zugspitze

Vom Hupfleitenjoch bietet sich ein atemberaubender Ausblick ins Höllental, den man unbedingt in Ruhe auf sich wirken lassen sollte.
Auf der rechten Seite befinden sich die Waxensteine und Riffelspitzen, auf der linken Seite sind die Höllentalspitzen mit dem Jubiläumsgrat zu sehen, und in der Mitte erhält man einen Ausblick zur Zugspitze mit dem unterhalb liegenden Gletscher Höllentalferner.
 
Auf schmalen Pfaden geht es nun an der Höllentalwand entlang. Der Steig führt auf den Ausläufern des Osterfelders und des Höllentorköpfl in Kehren abwärts.
Schwindelfrei und trittsicher sollte man hier auf alle Fälle sein – und jeder Schritt sollte konzentriert gesetzt werden.
Bei Begegnungen mit anderen Wanderern gilt es große Sorgfalt walten lassen. An den schwierigsten Passagen sind Seilversicherungen angebracht. Für kleinere Kinder ist ein Anleinen zu empfehlen.
Nach etwa 35 Minuten werden die Knappenhäuser erreicht.

Höllentalwand-Steig

Die Knappenhäuser wurden für die Arbeiter des Erzbergbaus errichtet.
In diesem Bereich wurde das militärisch wichtige, eisenhärtende Molybdän abgebaut. Während des 1.Weltkriegs waren bis zu 600 Menschen im Abbau beschäftigt. Dieser Abbau wurde dann im Jahr 1918 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt.

Knappenhäuser

Ab den Knappenhäusern wird der Weg etwas weniger anspruchsvoll.
Schmale Pfade führen an den Felswänden entlang über Brücken, durch zauberhaft wirkende Waldstücke und immer wird man nun begleitet vom Rauschen des Wassers aus der Höllentalklamm.
 
Nach 10 Minuten wird der Abzweig zur Rinderscharte erreicht, und nach weiteren 20 Minuten Fußmarsch ist man an der Höllentalangerhütte angekommen.
 
Die Höllentalangerhütte liegt am gewaltigen Talschluss zwischen der Höllentalgrat-Nordflanke und den Südwänden des Waxensteinkammes. Sie ist eine der schönstgelegenen Hütten im Werdenfelser Land. Oft wird die Höllentalangerhütte als Übernachtungsmöglichkeit vor einer Zugspitzbesteigung genutzt.
Ein schöner und geruhsamer Aufenthalt ist hier gewiss, bevor man den zweiten Teil der Tour durch die Höllentalklamm angeht.

Höllentalanger

Auf teils schottrigem, steinigem Weg geht es in Kehren hinab zur Höllentalklamm. Stellenweise kann man noch Stellen des Erzabbaus erkennen.
Nach etwa 25 Minuten trifft man am Hammersbach auf den Abzweig zum Stangensteig.
 
Anmerkung: Von hier kann auch der Stangensteig über die Höllentalklamm begangen werden. Dies sollte jedoch nur bei Schwindelfreiheit, nicht mit kleinen Kindern und nicht bei Feuchtigkeit erfolgen.
 
Auf dem weiteren Weg zur Höllentalklamm ist nach etwa 10 Minuten der Eingang zur Klamm ereicht. Für den Durchgang durch die Klamm sollte am besten eine Regenjacke übergezogen werden.

Höllentalklamm

Über Stege, Felstreppen und durch beleuchtete Tunnel führt der Weg durch die ca. 2 bis 5 Meter breite und ca. 150 Meter hohe Felsschlucht. Der außerhalb der Höllentalklamm eher unscheinbare Hammersbach schwillt hier zu einem reißenden Wildbach an und überwindet ca. 145 Höhenmeter.
Ungefähr 30 Minuten dauert der Durchgang bis zur "Engen Klamm" und weitere 10 Minuten bis zur Höllentaleingangshütte.
 
An der Höllentaleingangshütte ist ein kleines Entgelt für den Durchgang zu entrichten. An der bewirtschafteten Hütte besteht die Möglichkeit für eine kurze Einkehr, außerdem gibt es hier eine Toilettenanlage.

Stangenwald

Am nächsten Abzweig gilt es sich rechts zu halten. Von links kommend biegt hier der Weg vom Stangensteig wieder ein und es besteht ebenfalls eine Wandermöglichkeit nach Grainau.
 
Durch den Stangenwald geht es dann auf einer breiten Forststraße am Hammersbach entlang hinunter nach Hammersbach.
Am Abzweig beim "Herrgott" führt der Weg nach rechts weiter. 30 Minuten nach dem Abzweig ist Hammersbach dann erreicht.
Die Hammersbacher Hütte des Haus Hammersbach bietet eine erneute Einkehrmöglichkeit.
 
Von hier aus kann man auch mit der Zahnradbahn a. d. Zugspitze zurück zum Parklatz der Kreuzeck- und Alpspitzbahn fahren.
Der zwanzigminütige Fußweg führt rechts am Haus Hammersbach vorbei. Nach der Überquerung der Gleise der Bayerischen Zugspitzbahn folgt man der Straße durch die Hammersbacher Wiesen direkt zum Parkplatz der Kreuzeck- und Alpspitzbahn.

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